Regionales Energiekonzept
Umsetzung des Regionalen Energiekonzeptes für die Planungsregion Oderland-Spree:

Im Jahr 2011 beschloss die Regionale Planungsgemeinschaft Oderland-Spree mit ihren Mitgliedern, der Stadt Frankfurt (Oder) sowie den Landkreisen Märkisch-Oderland und Oder-Spree ein Regionales Energiekonzept (REK) zu erstellen. Die Grundlage dafür bildete eine Förderung gemäß der "Richtlinie des Ministeriums für Wirtschaft und Energie zur Förderung des Einsatzes erneuerbarer Energien, von Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz und zur Senkung der energiebedingten C02-Emissionen im Rahmen der Umsetzung der Energiestrategie des Landes Brandenburg (RENplus 2014 - 2020)".

Basierend auf einer Analyse der Ausgangssituation bezüglich des Energieverbrauches und der -erzeugung erfolgte die Ermittlung von Potenzialen für die erneuerbare Energieerzeugung und die Einsparung von Energie. Darauf aufbauend wurden Szenarien für die Entwicklung der Region im Energiebereich entworfen sowie Leitbilder und Handlungsfelder für deren Umsetzung formuliert. Nach Abschluss der konzeptionellen Arbeiten erfolgte die Veröffentlichung der Kurzfassung des Regionalen Energiekonzeptes Oderland Spree im August 2013 im Internet.

Neben dem Abschlussbericht Umsetzung Regionales Energiekonzept (Phase I) finden Sie auf der linken Seite den aktuellen Monitoringbericht Regional 2014, der eine Sammlung von kommunalen best-practice-Projekten aus den Bereichen Energie und Klimaschutz darstellt.

Für die Umsetzung der Zielstellungen des Regionalen Energiekonzepts erhielt die Regionale Planungsgemeinschaft eine Förderung aus dem RENplus-Programm.

Bis zum 31. Oktober 2019 läuft die zweite Umsetzungsphase des Projekts, das durch die Investitionsbank des Landes Brandenburg im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft und Energie unterstützt wird.

Als Ansprechpartner steht Herr Zenz, Regionaler Energiemanager, zur Verfügung (E-Mail: rek(at)rpg-oderland-spree.de, Tel.: 03366-422 31).

Die Aktivitäten in der Umsetzungsphase konzentrieren sich aktuell auf die folgenden Handlungsschwerpunkte:

  • Unterstützung der Umsetzung bestehender und Initiierung neuer kommunaler Energie-, und Klimaschutzkonzepte
  • Kontinuierliche Anpassung des Regionalen Energiekonzeptes Oderland-Spree an aktuelle Entwicklungen und jährliche Fortschreibung des "Monitoringberichts Regional"
  • Beförderung des Ausbaus erneuerbarer Energien und energetischen Bauens in den Kommunen
  • Zusammenarbeit mit Stadtwerken, Energieversorgern und Forschung
  • Fortführung der Netzwerktreffen der "im Klimaschutz engagierten Kommunen" und Aufbau weiterer Netzwerke mit Energie und Klimaschutzbezug
  • Informationskampagne zum Thema Energie, Durchführung von Informationsveranstaltungen
  • Entwicklung eines internetbasierten regionalen Energieatlasses
  • Beratungsangebote zur Energieeinsparung und zu Fördermöglichkeiten
  • Aufbau von Strukturen, welche die Weiterführung des Prozesses auch nach 2019 ermöglichen.

Welche Themenbereiche bzw. Aktivitäten über die Projektlaufzeit von drei Jahren bearbeitet werden sollen, kann der "Maßnahmenbeschreibung Umsetzung Regionales Energiekonzept OLS - Phase II" entnommen werden.

Auf Ihrer 7.Sitzung am 4. Dezember 2017 beschloss die Regionalversammlung eine Fortschreibung des Regionalen Energiekonzeptes zu beauftragen und einen Antrag auf Förderung über das neue RENplus-Programm 2014-2020 zu stellen.

 
 
 
Förderung der Erstellung und Umsetzung des Regionalen Energiekonzeptes Oderland Spree durch:
 
 
Newsletter
Fach- und Vernetzungstreffen im kommunalen Energie- und Klimaschutzmanagement erfolgreich fortgeführt
 
Das Energiemanagement Oderland-Spree besitzt seit 2015 ein aktives Netzwerk im Klimaschutz akti-ver Kommunen und Unternehmen, das bis zu vier Mal im Jahr Leitthemen der Energiewende behan-delt. Neben dem wiederkehrenden Thema des Energiecontrollings werden Best-Practice-Beispiele aus der Region zwischen kommunalen Vertretern geteilt. Entwicklungen auf Landes- und Bundesebene sowie innerhalb der Planungsgemeinschaft werden diskutiert. Die Vernetzungstreffen werden durch Fachexperten begleitet. Austausch, Know-How Transfer und Impulse für neue Projektvorhaben sind Kernelemente des Netzwerks.

 
 
Amt Märkische Schweiz richtet Climate Culture Lab für das Land Brandenburg in Rehfelde aus
vom 22.6.2018
 
Neben Karlsruhe, Göttingen oder Augsburg sowie zehn weiteren kommunalen Werkstätten wurde das Verbundvorhaben "100 % CO2-freie Kommune" im Rahmen einer Klima Kultur Werkstatt (CCL) in der Rehfelde durchgeführt. Eine breite Akteursvielfalt aus Ehrenamtlichen, Bürgern, und Vertretern aus Politik, Verwaltung und Verbänden diskutierten über das kommunale Energiesystem in Rehfelde und welchen Betrag jeder einzelne durch einen nachhaltigen Konsum zur Reduzierung der CO2 Emissionen pro Kopf leisten kann, da 30 % der klimaschädlichen Emissionen pro Kopf auf den Konsum entfallen - gefolgt von Verkehr mit 23 %. Neben Impulsvorträgen zum Stand der Energieversorgung und Lösungsmöglichkeiten für CO2 Reduktionen vor Ort arbeiteten fünf Projektgruppen an verschiedenen Themen zur Stadtentwicklung, der Versorgung mit Strom, Wärme, Lebensmittel u. ä. oder an nachhaltigen Mobilitätskonzepten.

Einen kurzen Bericht zur Klima Kultur Werkstatt finden Sie hier
 
 
2. Regionale Energiekonferenz "Kompensation der Beeinträchtigung des Landschaftsbildes durch Windenergieanlagen" in Kooperation mit der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg
vom 14.3.2018
 
Die Regionale Planungsgemeinschaft lud kommunale Vertreter und Verbände in das Alte Rathaus nach Fürstenwalde/Spree ein. Debattiert wurde über das Thema wie die Beeinträchtigung des Landschaftsbildes durch Windenergieanlagen kompensiert werden kann.

Die Kompensation der Beeinträchtigung des Landschaftsbildes durch Ausgleichsmaßnahmen oder der Einsatz von Ersatzgeld in Naturschutzprojekte vor Ort bildeten die Grundthematik der Kooperationsveranstaltung mit der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg.Die Referenten der Veranstaltung, das Ministerium für ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft, die Fachagentur Windenergie an Land, die Flächenagentur Brandenburg GmbH und die Unteren Naturschutzbehörden aus Oder-Spree und Märkisch-Oderland informierten darüber, wie die Beeinträchtigung des Landschaftsbildes durch Windenergieanlagen kompensiert werden kann.

Einen Bericht zur 2. Regionalen Energiekonferenz finden Sie hier
 
 
Neugestaltetes RENplus Förderprogramm ab dem 1. Januar 2018 in Kraft
 
Die Förderrichtlinie RENplus 2014-2020 des Ministeriums für Wirtschaft und Energie zur Förderung von Maßnahmen zur Senkung der energiebedingten CO2-Emissionen im Rahmen der Umsetzung der Energiestrategie 2030 des Landes Brandenburg wurde novelliert. Neu ist jeweils eine Abgrenzung der Richtlinie für wirtschaftlich tätige und nicht wirtschaftlich tätige Organisationen. Ein geringerer Aufwand für Antragsteller ergibt sich für alle Investitionen zur Energieeffizienzsteigerung bis 200.000 Euro durch eine De-minis-Verordnung. Neu ist auch, dass Erneuerbare-Energien-Anlagen gefördert werden, wenn der erzeugte Strom für den Eigenbedarf genutzt wird. Die Speicherung von Wärme, Strom, und Wasserstoff bildet ebenfalls einen Fördertatbestand. Die Förderrichtlinie unterstützt nun gezielt Investitionen in die Errichtung und den Netzanschluss von Ladeinfrastukturen für Elektrofahrzeuge. Konditionen, Formulare und Dokumente finden Sie bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg.

RENplus Förderprogramm RENplus 2014 - 2020
Pressemitteilung
Vortrag
Förderaufruf Beschaffung von E-Fahrzeugen, Ladeinfrastruktur und kommunale Elektromobilitätskonzepte
bis zum 31.8.2018
 
Der Bundescall zur Förderrichtlinie Elektromobilität ist wieder gestartet. Das Ziel ist Kommunen in der Funktion als Vorreiter und Multiplikator bei der Einführung der Elektromobilität zu unterstützen. Der Aufruf bezieht sich auf Leichtfahrzeuge, Pkw/Busse und Nutzfahrzeuge. Besondere Unterstützung erfahren dabei kommunale Flotten. Es sind mindestens zwei Fahrzeuge pro Antrag zu beschaffen und Fördermittel werden für Neufahrzeuge bzw. mit einer maximalen Laufleistung von 1.000 km ausgegeben. Ebenso förderfähig ist die Erstellung von anwendungsorientierten kommunalen Elektromobilitätskonzepten (insb. Ladeinfrastruktur- und Nachverdichtungskonzepte. Beispielsweise können Carsharing Systeme auch im ländlichen Raum, City-Logistikkonzepte, sowie verkehrsbezogene Klimainitiativen und Einsparprogramme gefördert werden.

Förderfähig ist die für den Betrieb der beantragten Fahrzeuge notwendige Ladeinfrastruktur. Ladeinfrastruktur ist ausschließlich im Zusammenhang mit einer im Rahmen dieses Aufrufs beantragten Fahrzeugförderung zuwendungsfähig. Bei Zuwendungen, die keine Beihilfe darstellen, beträgt die Förderquote 75 %, z.B. bei Kommunen im nicht wirtschaftlichen Bereich. Je nach Finanzlage ist eine Erhöhung der Förderquote für Kommunen auf bis zu 90% möglich.

Antragsfrist ist der 31.08.2018 und weitere Informationen finden Sie hier
 
 
1. Regionale Energiekonferenz Oderland-Spree zum Thema "Akzeptanz und kommunale Wertschöpfung beim Ausbau der Windenergie"
am 14.11.2017 im Bürgerzentrum Rehfelde
 
Am 14. November 2017 fand die erste Regionale Energiekonferenz im Bürgerzentrum Rehfelde mit ca. 70 Kommunalvertretern, Fachexperten und Referenten brandenburgischer Institutionen statt. Es wurden Erfahrungen ausgetauscht, inwieweit der kommunale Wille zur aktiven Steuerung, der Wertschöpfung und somit die Akzeptanz am Ausbau der Erneuerbaren Energien gesteigert werden kann. Landrat Gernot Schmidt eröffnete die Auftaktveranstaltung, bei der es sich zukünftig um eine Serie handeln wird, die wichtige Leitthemen der Energiewende für die Region einmal pro Jahr in Form einer Fachkonferenz aufgreift.

Weitere Informationen zur Energiekonferenz können Sie hier abrufen:
Bericht zur 1. Regionalen Energiekonferenz
 
 
Gemeinsame Veranstaltung der fünf Regionalen Planungsgemeinschaften zur Evaluation der Energiestrategie 2030 des Landes Brandenburg
am 20.10.2017 im Klubhaus Ludwigsfelde
 
Im Rahmen des Konsultationsverfahrens zum aktuellen Entwurf der Energiestrategie 2030 des Landes Brandenburg luden die fünf regionalen Planungsgemeinschaften zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung in die Industriestadt Ludwigsfelde im Süden von Berlin ein. Herr Prof. Dr. Manfred Stock vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung berichtete über den aktuellen Stand der Klimaveränderung, Herr Hobohm von der Prognos AG stellte drei Zukunftsszenarien für die Energieversorgung im Land Brandenburg vor. An der Podiumsdiskussion beteiligte sich neben Herrn Dr. Reiß vom Ministerium für Wirtschaft und Energie auch Herr Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für erneuerbare Energien e.V.

Das Fachthema hieß: Wie sieht das Energieland Brandenburg morgen aus?

Detaillierte Informationen zur Fachtagung können Sie hier einsehen:
Fachtagung zur Evaluation der Energiestrategie 2030 im Land Brandenburg
 
 
Praxisforum E-Mobilität
am 07.09.2017 zwischen 10:00 und 17:00 Uhr auf dem Flugplatzgelände Neuhardenberg
 
Für alle am Thema Elektromobilität interessierten Kommunen, Institutionen und Unternehmen in der Region veranstaltet die Regionale Planungsgemeinschaft Oderland-Spree im Rahmen des Projektes "Umsetzung Regionales Energiekonzept Oderland-Spree" gemeinsam mit dem Energiebüro MOL der STIC Wirtschaftsförderungsgesellschaft und dem Regionalmanagement Metropolregion-Ost ein Praxisforum E-Mobilität.

Neben zahlreichen interessanten Firmenpräsentationen, können sich Kommunen und Unternehmer in verschiedenen Praxisforen über das Thema E-Mobilität informieren, mit Akteuren und Unternehmern austauschen sowie vor Ort E-Fahrzeuge auf der Start- und Landebahn des Flugplatzes testfahren.

Den offiziellen Flyer sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Internetseite des Regionalmanagements Metropolregion-Ost unter:
http://metropolregionost.eu/praxisforum-e-mobilitaet-2017/
 
 
Machen Sie den Heizcheck
 
Was Sie schon immer über Ihre Heizungsanlage und das Einsparen von Heizkosten wissen wollten, sagt Ihnen der Heiz-Check der Energieberatung der Verbraucherzentrale.
 
 
Der Energieberater der Verbraucherzentrale kommt zu Ihnen nach Hause und analysiert Ihr Heizsystem. Alle Ergebnisse des Checks erhalten Sie wenig später in einem Kurzbericht zu Ihrem Heiz-Check - mit konkreten Empfehlungen, wie Ihr System optimiert werden kann.Durch Förderung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zahlen Sie nur 40 Euro. Einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis zahlen nichts.

Terminvereinbarung kostenfrei unter 0800 - 809 802 400

Mehr Informationen zum Heiz-Check finden Sie hier.
 
 
Veranstaltungsrückblick
02.01.2018 Fachseminar Weiterbetrieb von Windenergieanlagen nach Ablauf des Förderzeitraums. Humboldt-Universität zu Berlin.
12.12.2017 RENplus 2014-2020 - Was ist NEU?
20.10.2017 Evaluation der Energiestrategie 2030. Ludwigsfelde. "Wie sieht das Energieland Brandenburg morgen aus?"
13.10.2017 Informationsveranstaltung für Klima-, Energie-, und Sanierungsmanager
17.10.2017 Netzwerktreffen aktiver Kommunen im Bereich Energie- und Klimaschutz - Schwerpunktthema "Energetische Sanierung"
21.09.2017 EWE Kommunaltag in Strausberg
07.09.2017 Praxisforum Elektromobilität am Flugplatz Neuhardenberg
04.09.2017 19. Brandenburger Energietag in Cottbus "Aktuelle energiepolitische Herausforderungen"
15.02.2017 Zweiter Brandenburger Energiespeichertag
26.01.2017 Veranstaltung 5 Jahre Energetischer Umbau im Quartier in Brandenburg